Der Immobilienkaufvertrag


Wer heute den Kauf einer Immobilie erwägt, muss sich über eine Vielzahl von Umständen grundlegende Gedanken machen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird zwar der Wunsch nach den „eigenen vier Wänden“ andere Wünsche verdrängen können. Allerdings ist der Erwerb einer Immobilie für die meisten Menschen die größte Anschaffung ihres Lebens. Dies sollte daher wohl überlegt sein.

Um Ihr Augenmerk auch auf die rechtlichen Besonderheiten zu lenken, sollen diese Hinweise die grundlegenden rechtlichen Gesichtspunkte beleuchten. Diese Informationen können eine notwendige ausführliche Beratung jedoch nicht ersetzen. Zögern Sie daher nicht, zu jeder Zeit und so früh wie möglich Fragen zu stellen.

 

Vorbemerkung

Der Erwerb einer Immobilie lässt sich systematisch in drei Grundtypen einordnen:

  • Kauf eines unbebauten Grundstücks (Bauplatz), z.B. zur Bebauung als Bauherr durch eigene Auftragsvergabe;
  • Kauf eines Grundstücks samt aufstehendem (gebrauchten) Gebäude, z.B. Einfamilienhaus, oder einer einzelnen Wohnung, z.B. Eigentumswohnung;
  • Kauf einer neu zu errichtenden Bausubstanz (Haus oder Wohnung), sog. Bauträgervertrag.

Aufgrund grundlegender Unterschiede zum letztgenannten Grundtyp beziehen sich die nachstehenden Ausführungen ausschließlich auf Verträge im Sinne der beiden ersten Varianten.

In jedem Fall ist der Abschluss eines Grundstückskaufvertrags vor einem Notar ein rechtlich bedeutsames Geschäft. Hierbei sind verschiedene rechtliche Gesichtspunkte zu beachten, woraus sich in der Praxis ein bestimmtes Verfahren der Abwicklung und des Vertragsvollzugs entwickelt hat.

Zum Überblick hinsichtlich der Abwicklung eines Grundstückskaufvertrags sollen diese Informationen dienen, die gem. der chronologischen Abfolge der einzelnen Schritte aufgebaut sind und in diesem Zusammenhang auch auf die in den meisten Fällen auftretenden gesetzlichen Aspekte eingehen. Es kann und wird die unmittelbare Beratung, insbes. in Sonderfällen, z.B. hinsichtlich der zusätzlichen Probleme bei Grundbesitz in den neuen Bundesländern, nicht ersetzen.

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